Chiropraktik

Nicht nur dort,
wo es weh tut.

Chiropraktik als Gesamtablauf. Vom Becken nach oben. Immer am System, nicht nur am Symptom.

Auch als QuickCare. 48h-Akuttermin.
Chiropraktische Behandlung im Beckenbereich

Ein Griff löst selten alles.

Chiropraktik ist bei uns kein Einzelgriff am schmerzenden Punkt. Wir arbeiten im Gesamtablauf, beginnend am Becken, hoch über die gesamte Wirbelsäule, bei Bedarf bis in die Extremitäten. Ziel ist, global Spannung anzugehen, damit der Körper wieder mehr Raum für Anpassung bekommen kann.

Nackenschmerzen beginnen nicht immer im Nacken. Sie können sekundär entstehen, aus Dysbalancen im Becken oder an anderer Stelle. Deshalb schauen wir uns das ganze System an, bevor wir am Symptom arbeiten.

Das Knacken ist kein Ziel. Entscheidend ist der präzise Impuls, nicht das Geräusch. Mehr dazu, was beim Knacken wirklich passiert.

Chiropraktische HWS-Behandlung

Dein Team

Drei Hände. Ein System.

Direktzugang bei Nico und Sarah als Voll-Heilpraktiker. Nico zusätzlich mit Zertifikat für Baby- und Kinderchiropraktik.

Wir behandeln keine Krankheiten. Wir behandeln Menschen.

B.J. Palmer · Wegbereiter der Chiropraktik, 1882–1961

Der Gesamtablauf

Vom Becken
nach oben.

Fünf Stationen, die wir in jedem chiropraktischen Ablauf durchgehen. Nicht jede ist immer nötig, aber die Reihenfolge bleibt gleich.

01

Globaler Befund

Wir beginnen mit einer ganzheitlichen Untersuchung. Wir prüfen, welche Bereiche sich frei bewegen und wo der Körper Spannung trägt, bevor wir irgendwo ansetzen.

02

Becken und Basis

Das Becken trägt das System. Hier beginnen wir oft. Was oben wehtut, kann unten seine Ursache haben.

03

Wirbelsäule

Segment für Segment. Mit gezielten Techniken an einzelnen Wirbeln und größerflächigen, die mehrere Segmente zusammen erreichen.

04

Halswirbelsäule

Die HWS arbeiten wir bewusst zum Schluss der Wirbelsäule. Sie reagiert oft feinfühliger, wenn der Körper darunter schon mehr Raum hat. Vor jeder HWS-Behandlung gehen wir anamnestisch bekannte Risikofaktoren durch (Gefäßthemen, Schwindel, neurologische Auffälligkeiten) und wählen die Technik entsprechend. Bei begründeten Bedenken verzichten wir auf klassische Manipulationstechniken an der HWS und empfehlen eine ärztliche Abklärung.

05

Extremitäten

Wenn nötig gehen wir weiter, in Schultern, Arme oder Beine. Nicht immer Teil des Ablaufs, manchmal aber der Schlüssel für das, was an anderer Stelle spürbar ist.

Ruhemoment in der Praxis

Indikation

Wann sinnvoll.
Und wann nicht.

Sinnvoll kann sein bei

  • Blockaden und Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule
  • Steifen Bereichen nach längerem Sitzen oder einseitiger Belastung
  • Anhaltenden Verspannungen, die trotz Physiotherapie bleiben
  • Pflege zwischen osteopathischen Behandlungen

Eher nicht oder erst nach Abklärung

  • Bei akuten, starken Schmerzen oder nach einem Unfall, dann zuerst ärztliche Abklärung
  • Bei Verdacht auf Bandscheibenvorfall, Osteoporose oder akute Entzündung
  • Bei Fieber, akuten Infekten oder instabilen Frakturen
  • Wenn eine ärztliche Diagnose besondere Vorsicht verlangt, besprechen wir Alternativen

Rhythmus

Dein Rhythmus.

Jeder Körper ist anders. Das sind die Rhythmen, die sich in unserer Praxis als stimmig gezeigt haben.

1–2x

pro Jahr

Präventiv

Für die regelmäßige Pflege, auch ohne akute Beschwerden. Ein Impuls, der die Beweglichkeit unterstützen kann.

2–4x

pro Jahr

Bei Beschwerden

Typisch kombiniert mit Osteopathie. Chiropraktische Impulse werden in den osteopathischen Ablauf integriert.

max. 3x

im Wochenabstand

Akut

1 mal pro Woche, mindestens 3 bis 4 Tage Abstand. Nach drei Terminen bewerten wir gemeinsam neu. QuickCare ansehen.

1–2x

kurz und gezielt

Nachjustieren

Zwischen zwei Osteopathie-Behandlungen, damit der Körper Zeit hat, den Impuls zu verarbeiten.

Preis & Abrechnung

50 €

Privatleistung

Abrechnung: Heilpraktiker-Rechnung. Direktzugang ohne Überweisung.

Private Krankenversicherungen und Beihilfe erstatten je nach Tarif ganz oder teilweise.

Alle Preise im Überblick

Erfahrungen

Habe in der Praxis einen sehr guten Therapeuten gefunden. Dazu eine gute und engagierte Terminplanung in der Anmeldung.

· V. W., Google Bewertung

5.0 ★★★★★ bei 81 Bewertungen auf Google

Chiropraktik ist eine Privatleistung. Direktzugang ohne Überweisung ist möglich. Private Krankenversicherungen und Beihilfe erstatten je nach Tarif ganz oder teilweise.

Chiropraktik ersetzt keine ärztliche Diagnose oder notwendige medizinische Behandlung. Bei akuten, starken Beschwerden oder nach Unfällen hat eine ärztliche Abklärung Vorrang.

Häufige Fragen

Das fragen Patienten oft.

Muss es immer knacken?

Nein. Das Knacken ist kein Ziel, sondern ein möglicher Nebeneffekt. Entscheidend ist der präzise Impuls, nicht das Geräusch. Viele Techniken arbeiten ganz ohne hörbares Knacken.

Was ist der Unterschied zwischen Chiropraktik und Osteopathie?

Chiropraktik arbeitet fokussiert an Wirbelsäule und Gelenken, häufig über gezielte manuelle Impulse. Osteopathie schaut breiter auf das Zusammenspiel von Bewegungsapparat, Organen und Nervensystem. Bei uns werden beide Ansätze oft in einem Termin kombiniert.

Ist Chiropraktik schmerzhaft?

Die meisten Patienten empfinden die Behandlung als gut aushaltbar. Manche Techniken können kurz intensiv wirken, die Impulse sind aber präzise und dosiert. Wir arbeiten ruhig und mit viel Rücksprache.

Brauche ich eine Überweisung?

Nein. Chiropraktik ist bei uns eine Privatleistung, die du direkt buchen kannst. Nico und Sarah sind Voll-Heilpraktiker, Direktzugang ohne ärztliche Überweisung ist also möglich.

Zahlt meine Krankenkasse Chiropraktik?

Chiropraktik ist eine Privatleistung. Private Krankenversicherungen und Beihilfe erstatten je nach Tarif ganz oder teilweise. Gesetzliche Kassen bezuschussen in der Regel nicht.

Behandelt ihr auch Babys und Kinder chiropraktisch?

Bei Säuglingen ist der Einstieg in der Regel die Kinderosteopathie, nicht die klassische Chiropraktik. Wenn chiropraktische Impulse in einem bestimmten Moment sinnvoll erscheinen, arbeiten wir bewusst sanft und nur mit ausdrücklicher Einwilligung der Eltern. Für Säuglinge und Kleinkinder gilt: Vor jeder Behandlung muss eine kinderärztliche Abklärung stattgefunden haben, insbesondere bei Asymmetrien, auffälliger Haltung oder anderen Befunden. Klassische Manipulationstechniken wenden wir bei Säuglingen nicht an. Mehr dazu auf unserer Kinderosteopathie-Seite.

Wie oft sollte ich kommen?

Das ist individuell. Präventiv sind 1 bis 2 Termine pro Jahr häufig üblich. Bei Beschwerden oft 2 bis 4 Termine pro Jahr, meist kombiniert mit Osteopathie. Akut über QuickCare maximal drei Termine im Wochenabstand, danach bewerten wir gemeinsam neu.

Warum arbeitet ihr vom Becken nach oben?

Aus unserer Erfahrung können Beschwerden weiter oben, etwa im Nacken, auch sekundär sein und aus Dysbalancen im Becken oder an anderer Stelle mit entstehen. Wenn wir global Spannung angehen, kann der Körper mehr Raum für Anpassung bekommen. Das ist unser Verständnis von ganzheitlicher Arbeit.

Ist Chiropraktik das Richtige für dich?

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