Naturheilkunde

 Naturheilkunde im TherapieCentrum Fred Elges Herne

Naturheilkunde

Naturheilkundliche Therapie im TherapieCentrum Fred Elges

Unser Ansatz der naturheilkundlichen Therapie orientiert sich an der Theorie der mitochondrialen Medizin. Hierbei geht es vor allem darum, für eine gute Energiebereitstellung zu sorgen und die Mitochondrien zu unterstützen bzw. zu regenerieren. Der Therapieansatz bezieht sich sehr stark auf den Lebensstil (Ernährung, Stress, Schlaf, Umweltfaktoren, Sport, etc.) und wird durch die orthomolekulare Therapie (Therapie mit Nährstoffen) unterstützt, indem versucht wird, den Stoffwechsel mit passenden Nährstoffen zu unterstützen und zu fördern.

Hinzu kommen unsere Erfahrung aus der Osteopathie und Sportosteopathie, die wir mit dieser Therapie kombinieren, sowie der Versuch sowohl die manuelle/strukturelle Komponente als auch den psychoemotionalen Teil der Osteopathie in die Therapie zu integrieren.

Unser Ziel in der naturheilkundlichen Therapie im TherapieCentrum Elges ist es also, ein breites Spektrum an Therapieansätzen zu kombinieren, eine gesunde und stabile „Mitte“ zu unterstützen und zu fördern. Sie besteht aus einem diagnostischen und einem therapeutischen Teil.

Diagnostik:

  • Erstgespräch (Anamnese)
  • körperliche Untersuchung
  • Labordiagnostik
 

Therapie:

  • Ernährungsanpassungen
  • orthomolekulare Therapie (Therapie mit Mikronährstofen)
  • Injektions- und/oder Infusionstherapien
  • strukturelle, manuelle osteopathische Therapieansätze
  • Stressmanagement
  • sportliche Trainingsberatung und Optimierung
 

Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Team sehr gerne zur Verfügung: Kontakt

Mitochondrien

Mitochondrien

Mitochondrien werden oft als „Kraftwerke“ der Zellen beschrieben. Ihre wichtigste Funktion im Körper ist die Erzeugung von Energie in Form von Adenosintriphosphat (ATP). Mitochondrien nehmen eine sehr wichtige Rolle in der Energieproduktion ein, da sie grob gesagt Nahrungsbestandteile also Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß („unseren Treibstoff“) in vielen einzelnen Schritten in für den Körper nutzbare Energie (ATP) umwandeln.

Die Anzahl der Mitochondrien in einer Zelle hängt dabei davon ab, wie energiebedürftig und stoffwechselaktiv die Zelle ist. Mehr Bedarf bedeutet mehr Mitochondrien und umgekehrt. Unser Stoffwechsel ist ein komplexes System und kann auf viele verschiedene Weisen positiv als auch negativ beeinflusst werden.

Ernährung

Verschiedene Gemüse für eine gesunde Ernährung

Die Ernährung hat einen großen, wenn nicht sogar den größten Einfluss auf unseren Stoffwechsel und die Energieproduktion. Um aus Nahrung für den Körper nutzbare Energie zu machen, benötigen die Mitochondrien nicht nur Sauerstoff, sondern viele Mikronährstoffe (Mineralien, Spurenelemente, Vitamine und Aminosäuren aus Eiweißen) aus unserer Nahrung. Daraus bilden sie Enzyme, damit die Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß) verstoffwechselt werden können.

Ein Mangel an Mikronährstoffen kann dazu führen, dass die Mitochondrien nicht alle Stoffwechselwege nutzen und ATP im geringerem Maße bilden, woraus wiederum ein Energiemangel (Müdigkeit, Erschöpfung, Schmerzen etc.) resultieren kann.

Ohne genügend Mikronährstoffe können Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße nur ungenügend bzw. sehr schlecht verarbeitet werden.

Um z. B. Glukose (Zucker) für den Körper „nutzbar“ zu machen, wandelt er diese in Pyruvat um. Für diesen Prozess (Glykolyse) benötigt er bis zu 11 Enzyme, davon sind fast 50 % von Magnesium abhängig. Außerdem spielen Vitamin B3, B6 und Schwefel als Kofaktoren dieser Enzyme eine wichtige Rolle. Ist Magnesium in diesem Fall nicht ausreichend vorhanden, kann dies zu Einschränkungen in diesem Stoffwechselprozess führen.

Allgemeine Bewegung und Sport

Bewegung und Sport für einen gesunden Körper

Körperliche Aktivität, Bewegung, bzw. Sport stellt den nächsten wichtigen und großen Einflussfaktor dar. Bewegung aktiviert die Energieproduktion und stimuliert unsere Mitochondrien („hält sie quasi am laufen“). Ähnlich wie auch schon bei der Ernährung kann die körperliche Belastung individuell angepasst und mit verschiedenen Reizen und Trainingsimpulsen (auch im Alter) ein Positiv-Effekt auf den Mitochondrien-Stoffwechsel erzielt werden.

Sportler (v. a. Leistungsorientierte) stellen eine Besonderheit dar, da ein „Übertraining“ oder nicht optimal abgestimmtes Training auch einen negativen Einfluss auf den mitochondrialen Stoffwechsel haben kann.

Folgen eines Übertraining können sein:

  • Leistungsverluste
  • keine sportlichen Fortschritte (oder sogar Rückschritte)
  • steigendes Verletzungsrisiko
  • Erschöpfung
  • Schwächung des Immunsystems und Infektanfälligkeit
 

Verletzungen/Traumata

Vor allem Verletzungen im Bereich der Kopfgelenke (Halswirbelsäulen-Probleme) können einen großen Einfluss auf unseren Stoffwechsel und die Mitochondrien-Funktion nehmen.

Hierzu zählen:

  • Autounfälle/Schleudertraumata
  • Stürze auf den Kopf oder im Beckenbereich
  • Geburtstraumata (Saugglocken- und Zangengeburten, Kaiserschnitt, Geburtsstopps oder Nabelschnurumschlingungen)
 

Stress, Entspannung und Schlaf

Stress

Als weiterer Punkt nach Ernährung und Bewegung folgt Stress, Entspannung und Schlaf. Sowohl Ruhe als auch Aktivität ist beidermaßen wichtig für unser System. Weder das eine noch das andere fördert bzw. fordert uns.

Chronischer Stress stellt eine immer mehr zunehmende Belastung für uns dar. Angefangen beim beruflichen/schulischen Stress, der sich meist als Drucksituation darstellt und oftmals Überforderung, Erschöpfung und Unwohlsein mit sich bringt, bis hin zum alltäglichen wie private Erledigungen, häusliche Arbeit, Familie, Überbelastung jeglicher Art (auch Sport). All dies unter einen Hut zu bekommen, kann schnell an die „Substanz“ gehen. Nicht selten wird dann aus Zeitgründen auch noch Ernährung schleifen gelassen (Fast Food etc.), für Sport ist keine Zeit mehr und der Schlaf wird immer schlechter. Bei einem gestörten Schlaf oder Schlafmangel können wir uns nicht vollständig regenerieren und erholen, worunter das Immunsystem leiden kann. Sehr häufig gehen Schlafstörungen und Stress einher.

Mögliche Symptome

Bei einer Funktionsstörung der Mitochondrien kann es zu verschiedensten Störungen und Beschwerden im Körper kommen:

  • chronische Müdigkeit/Energiemangel
  • Konzentrationsstörungen
  • sportliche Belastungen regenerieren nur sehr schlecht, auch leichte Belastungen erzeugen schon Muskelkater
  • Kopf-/Nackenschmerz
  • Migräne
  • Schlafstörungen
  • nächtliches Zuschwellen der Nase, Fließschnupfen
  • Herz-Kreislauf-System: niedriger Blutdruck, Belastungsluftnot, Herzrasen
  • Infektanfälligkeit
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Reizdarm-Beschwerden
  • Unterzuckerung
  • ständiges Hungergefühl
  • Muskelschwäche, Gelenk- und Rückenschmerzen