Kinderosteopathie

Im Tempo
deines Kindes.

Osteopathie, Craniosakrale Arbeit und, wenn sinnvoll, Chiropraktik für Säuglinge, Kleinkinder und Kinder. Nur dann, wenn es gebraucht wird.

Sanfte osteopathische Behandlung am Kopf eines Säuglings

Was Kinderosteopathie bei uns bedeutet

Kinderosteopathie ist bei uns keine feste Methode, sondern eine Haltung. Wir schauen zuerst genau hin und behandeln nur, wenn es einen Grund gibt. Nicos Arbeit verbindet osteopathische Impulse mit craniosakraler Arbeit und, wenn ein Kind es zulässt, dezenter Chiropraktik.

Nico ist sowohl osteopathisch als auch chiropraktisch für Kinder ausgebildet. Welche Impulse in einer Behandlung zusammenkommen, besprechen wir vorher mit dir. Kein Schema, sondern ein Vorgehen, das sich am Kind orientiert.

Unsere wichtigste Regel: Wir wollen Kinder nicht überfluten. Wenn dein Kind in einem Moment nicht bereit ist, brechen wir ab. Wenn kein Befund vorliegt, empfehlen wir oft Abwarten statt Behandlung. Das ist für uns der Kern dieser Arbeit.

Der erste Termin

Bei den ersten Behandlungen nehmen wir uns Zeit für einen vollständigen Check-up. Wir wollen verstehen, bevor wir behandeln.

01

Gespräch mit dir

Wie verlief die Schwangerschaft, wie die Geburt? Wie ist der Alltag mit deinem Kind? Was ist dir aufgefallen, was hat der Kinderarzt gesagt? Oft liegt der Schlüssel in einem dieser Puzzleteile.

02

Mechanik-Check

Wir schauen uns die gesamte Mechanik an: Wirbelsäule, Hüfte, Knie, Füße, Schulter, Arme, Kopf. Wo hat dein Kind Beweglichkeit, wo fehlt sie? Sind Symmetrie und Spannungsmuster altersgerecht?

03

Muskulatur, Reflexe, Viszerales

Bei Säuglingen prüfen wir Reflexe wie den Saugreflex und achten auf muskuläre Dysbalancen. Anschließend spüren wir viszeral, wie sich Organe und umgebendes Gewebe verhalten, denn auch hier können Spannungsmuster entstehen.

04

Behandlung

Je nach Situation arbeiten wir craniosakral und osteopathisch. Wenn ein Befund und dein Einverständnis vorliegen und dein Kind es zulässt, können dezente chiropraktische Impulse dazukommen. Immer sanft, immer im Tempo deines Kindes.

Sanfte osteopathische Nacken-Behandlung bei einem lächelnden Kind. Nicos Hände stützen den Kopf von beiden Seiten.
Wir wollen Kinder nicht überfluten. Manchmal ist die ehrlichste Entscheidung, wenig oder gar nicht zu behandeln, weil der Körper schon weiß, wohin er will.

Nico Elges · Kinderosteopath

Wann es sinnvoll ist.
Und wann nicht.

Eine ehrliche Orientierung durch die ersten Lebensjahre. Behandeln wollen wir nur, wenn es einen Grund gibt.

Wann sinnvoll

0 – 12 Monate

Das erste Lebensjahr

In den ersten drei Monaten arbeiten wir vor allem sanft osteopathisch und craniosakral. Ab dem dritten Monat kommen nach Rücksprache auch dezente chiropraktische Impulse dazu. Typischerweise sind 1–4 Behandlungen im ersten Jahr ein guter Rahmen. Eltern kommen zu uns mit ganz unterschiedlichen Beobachtungen aus dem Alltag mit ihrem Baby. Wir schauen in Ruhe, was dein Kind braucht, und behandeln nur, wenn es einen Grund gibt.

1 – 3 Jahre

Wenn es einen Anlass gibt

Gesunde Kleinkinder sind aktiv, kräftig, dynamisch. Viele Eltern kommen in diesen Jahren zum ersten Mal zu uns, wenn ein Thema auftaucht oder der Kinderarzt einen Anlass gibt. Wir schauen in Ruhe mit dir, was dein Kind braucht, und behandeln dann, wenn es einen Grund gibt.

3 – 5 Jahre

Kinder können mitmachen

Jetzt können Kinder verstehen, was passiert, und aktiv mitmachen. Osteopathische Arbeit wird dominanter, chiropraktische Impulse bleiben dezent und nur, wenn das Kind dafür offen ist. Sowohl präventive als auch gezielte Behandlungen sind in dieser Phase möglich.

Ab 5 Jahren

Vor dem Schulstart

Die Entwicklung ist deutlich ausgeprägter, Dysbalancen lassen sich besser einordnen. Vor dem Schulstart bleibt noch ein Jahr Zeit. Präventiv 1–2× im Jahr, bei Bedarf durchschnittlich 2–4 Behandlungen.

Wann nicht

  • Bei Fieber oder akuten Infekten

    Der Körper ist im Abwehrmodus. Behandlung lieber verschieben.

  • Verdacht auf eine Fraktur oder akute Verletzung

    Zuerst zum Kinderarzt oder in die Notaufnahme. Wir sind nicht die erste Adresse.

  • Bei offenen, ungeklärten medizinischen Fragen

    Wenn ärztliche Abklärung fehlt, verweisen wir zuerst weiter, bevor wir behandeln.

  • Wenn dein Kind nicht bereit ist

    Kinder zeigen sehr klar, wenn der Moment nicht passt. Wir brechen ab und vereinbaren einen neuen Anlauf.

  • Aus Routine, ohne Befund

    Wenn kein Anlass da ist, empfehlen wir Abwarten. Gesunde Kinder brauchen keine Behandlungs-Abos.

Wer zu uns kommt

Junge Eltern mit Baby

In den ersten Monaten. Oft begleitet von Fragen rund um Schlaf, Stillen oder Flasche, Verdauung oder Unruhe. Manchmal aus dem Wunsch heraus, die Mechanik nach der Geburt einmal anzuschauen.

Nach Empfehlung

Hebamme, Kinderärztin oder Freunde haben uns empfohlen. Häufig mit Themen wie Asymmetrien, Schiefhaltung des Kopfes oder Auffälligkeiten bei Vorsorgeuntersuchungen.

Nach Sturz oder Entwicklungsthema

Kinder bewegen sich, Kinder fallen. Manche Eltern kommen, wenn etwas vorgefallen ist oder wenn ihnen in der Entwicklung ihres Kindes etwas nicht rund erscheint.

Vor dem Schulstart

Ein letzter präventiver Blick, bevor der Alltag im Sitzen beginnt. Dysbalancen oder Haltungsthemen sind typische Anlässe in dieser Phase.

Junge Leistungssportler

Kinder und Jugendliche im Leistungssport stehen unter regelmäßiger körperlicher Belastung. Wir schauen mit dir und deinem Kind, wo Spannungsmuster entstehen und wo wir die Mechanik begleiten können, und arbeiten an Beweglichkeit und Regeneration.

Zertifikat: Sportosteopathie (OSD)

Preis & Abrechnung

100 €

Privatleistung

Abrechnung: GebüH-Rechnung (Heilpraktiker).

Private Krankenversicherungen und Beihilfe erstatten je nach Tarif ganz oder teilweise. Viele gesetzliche Kassen beteiligen sich an den Kosten für Osteopathie, auch bei Kindern.

Alle Preise im Überblick

QUALIFIKATION

Nico Elges · Osteopath, Heilpraktiker · Schwerpunkt Chiropraktik · Spezialisiert auf Kinder- und Säuglingsosteopathie

Nico nimmt sich viel Zeit und erklärt alles, was er tut. Außerdem ist er ganz toll mit meinem Sohn umgegangen.

· S. M., Google Bewertung

5.0 ★★★★★ bei 81 Bewertungen auf Google

Kinderosteopathie ist eine Privatleistung. Viele gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten für Osteopathie, auch bei Kindern. Sprich uns an.

Eine Behandlung bei uns ersetzt keine kinderärztliche Untersuchung oder Diagnose. Bei akuten Beschwerden ist der Kinderarzt die erste Adresse.

Häufige Fragen

Das fragen Eltern oft.

Ab welchem Alter ist Kinderosteopathie sinnvoll?

Schon ab den ersten Lebenstagen. Viele Eltern kommen mit ihrem Baby in den ersten Wochen nach der Geburt. Auch bei Kleinkindern und Schulkindern kann eine Behandlung sinnvoll sein, wenn ein Anlass da ist. Für jedes Alter passen wir das Vorgehen an.

Wie läuft eine Behandlung bei einem Baby oder Kind ab?

Wir nehmen uns Zeit für die Geschichte von Schwangerschaft und Geburt, beobachten dein Kind genau und tasten die Mechanik. Die Behandlung passen wir an dein Kind an und arbeiten mit sehr sanften, oft kaum spürbaren osteopathischen Impulsen. Wo es sinnvoll ist und dein Kind es zulässt, können auch gezielte chiropraktische Impulse dazukommen. Wir sprechen das vorher mit dir ab und arbeiten nur, wenn du als Elternteil einverstanden bist.

Wie erkennt ihr, dass es gerade nicht der richtige Moment ist?

Kinder zeigen sehr deutlich, wenn sie nicht bereit sind: Unruhe, Weinen, Abwenden, Anspannung. Wir achten auf diese Signale und brechen die Behandlung ab, wenn wir sie sehen. Lieber vereinbaren wir einen neuen Termin, als dein Kind zu überfordern.

Was, wenn mein Kind während der Behandlung weint?

Babys weinen manchmal zu Beginn, wenn sie auf einer neuen Unterlage liegen oder mit neuen Reizen konfrontiert sind. Das ist normal. Wenn das Weinen zur Überforderung wird, legen wir eine Pause ein oder beenden den Termin. Du bist während der ganzen Behandlung bei deinem Kind.

Brauche ich eine Überweisung vom Kinderarzt?

Nein. Du kannst direkt bei uns einen Termin buchen. Wenn dein Kinderarzt einen Befund erhoben hat, bring ihn gerne mit.

Übernimmt meine Krankenkasse Kinderosteopathie?

Viele gesetzliche Krankenkassen bezuschussen Osteopathie, auch bei Kindern. Höhe und Anzahl der bezuschussten Sitzungen sind je nach Kasse unterschiedlich. Private Krankenversicherungen und Beihilfe erstatten je nach Tarif ganz oder teilweise.

Mit welchen Anliegen kommen Eltern zu euch?

Bei Säuglingen oft mit Beobachtungen rund um die Körperhaltung nach der Geburt, Fragen zum Wochenbett oder dem Wunsch, die Mechanik nach einer schwierigen Geburt einmal anschauen zu lassen. Bei älteren Kindern kommen Eltern nach Stürzen, bei Haltungsthemen oder zur Begleitung vor dem Schulstart. Vor einer Behandlung empfehlen wir immer eine kinderärztliche Abklärung, besonders wenn ein konkreter Befund oder Beschwerden vorliegen.

Wie viele Behandlungen braucht mein Kind?

Das ist sehr individuell. Im ersten Lebensjahr sind typischerweise 1–4 Behandlungen ein guter Anfang. Zwischen 1 und 3 Jahren empfehlen wir Behandlungen meist nur bei Befund. Ab 3–5 Jahren und vor der Schulzeit sind präventive Behandlungen möglich, oft 1–2 Mal im Jahr, bei Bedarf auch öfter.

Wie ist die Studienlage zu Kinderosteopathie?

Zu einzelnen Säuglings- und Kinderthemen gibt es Forschungsarbeiten. Die wissenschaftliche Datenlage ist insgesamt begrenzt und Gegenstand laufender Forschung. Wir arbeiten auf Basis einer fundierten pädiatrisch-osteopathischen Ausbildung, erheben keine Heilversprechen und sagen dir offen, was wir nicht leisten können.

Ist Kinderosteopathie das Richtige für mein Kind?

Termin für
dein Kind vereinbaren.

Wir nehmen uns Zeit.

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